Sichere Lebensmittel aus einer Hand: Lebe Gesund und der vegane Friedfertige Landbau

Glyphosat und kein Ende: während der für Anfang dieser Woche erwartete EU-Entscheid zur Neuzulassung von Glyphosat – laut n-tv „wichtigstes Ackergift der Welt“ – nun doch vertagt wurde, sind die Verbraucher weiter verunsichert. Experten sind nach wie vor uneins über die tatsächlichen Folgen der Verwendung des weltweit am häufigsten eingesetzten Herbizids.

Wie das Umweltinstitut München erläutert, wirkt der Unkrautvernichter Glyphosat über die Blätter, indem es einen lebenswichtigen Stoffwechselprozess in den Pflanzen hemmt. In vielen Landwirtschaftsbetrieben wird der Acker kurz vor der Aussaat mit Glyphosat unkrautfrei gespritzt. Oftmals wird das Gift auch kurz vor der Ernte ausgebracht, um die Abreifung von zum Beispiel Weizen oder Raps zu beschleunigen. Glyphosat wird in Deutschland auf 40% der Ackerflächen eingesetzt.

Ganz gleich, wie die Auswirkungen nun konkret aussehen mögen – mit den Vorstellungen der Verbraucher von Lebensmittelqualität dürften sie kaum in Einklang zu bringen sein. Eine Studie von Nestlé zeigt, dass man in Deutschland Wert auf eine hohe Lebensmittelsicherheit legt. Für 63% der Befragten ist dies ein zentrales Qualitätsmerkmal – neben einem „natürlichen Geschmack, der möglichst ohne Geschmacksverstärker und ohne künstliche Aromen auskommt“ (55%).

 

 

Vegan von Anfang an: der vegane Friedfertige Landbau bei Lebe Gesund

Dass diese Verbraucherwünsche auch – und gerade – ohne den Einsatz umstrittener Chemikalien zu erfüllen sind, stellt der vegane Friedfertige Landbau im Spessart bereits seit über 30 Jahren unter Beweis. Bei dieser einzigartigen Anbauform wird nicht nur auf Chemie, Kunstdünger und Klärschlamm verzichtet, sondern auch – selbst für Öko-Anbau ungewöhnlich – auf Mist, Gülle und sonstige Dünger tierischen Ursprungs. Stattdessen wird das Bodenleben durch natürliche Substanzen wie z.B. Gesteinsmehl gefördert.

Zur Regenerierung werden den Feldern immer wieder Ruhepausen eingeräumt, in denen sie sich auf neues Wachstum vorbereiten können. Der vegane Friedfertige Landbau beutet also die Mutter Erde nicht aus, sondern achtet das Bodenleben. Auch Nutztierhaltung ist tabu. Dies kommt den Böden ebenso zugute wie dem Grundwasser, der Artenvielfalt und dem Klima.

In dieser besonderen Anbauform wachsen neben Getreide auch Gemüse, Kräuter, Obst und Salate. In eigenen Produktionsstätten im Spessart werden aus den Früchten des Friedfertigen Landbaus Steinmühlenbrote, vegane Aufstriche, Kräutersoßen, Würzmittel und viele weitere Lebensmittel hergestellt – ohne Zwischenhändler und Zwischenlager.
Da die Landwirte Hand in Hand mit den Naturproduktionen in Mühle, Bäckerei und Feinkost arbeiten, kann sich der Verbraucher auf „Ehrliche Lebensmittel vom Anbau bis zum Kunden“ freuen. Diese Köstlichkeiten gibt es bundesweit bequem per Versand.

Kommentar:

  • Christa Zeitz

    3 Jahren ago
    Ein herzliches Dankeschön für den Artikel über Glyphosat. Wir schätzen Ihre Anbauweise und die Produkte sehr. Leider wohnen wir zu weit von Ihrem wunderbaren Laden entfernt, haben ihn aber schon einige Male aufgesucht. Das ist immer wieder ein wunderbares Erlebnis. Um einigermaßen gesunde Lebensmittel zu bekommen, suche ich in unserer Nähe einen Demeterhof auf. Und hin und wieder kaufe ich sehr gerne bei Ihnen per Mail. Es ist für uns unverständlich, dass unsere Politiker so kurzsichtig entscheiden und der Bevölkerung dieses Gift zumuten. Als ob sie nicht auch auf dieser Erde leben würden. Herzliche Grüße Christa Zeitz